Rund um den Ümminger See und die Harpener Teiche
Sonnig, trocken und nicht zu kalt – besser hätten die Bedingungen für unsere Wanderung kaum sein können. Mit elf Teilnehmenden machten wir uns auf die 14,2 km lange Runde durch den Bochumer Süden. Die etwa 110 Höhenmeter verteilten sich angenehm über die Strecke und machten die Tour abwechslungsreich, ohne zu fordern.
Am Ümmiger See herrschte reges Leben: Spaziergänger, Familien und zahlreiche Radfahrer nutzten das schöne Wetter. Das glitzernde Wasser, die weiten Uferbereiche und die offenen Wege sorgten dennoch für eine entspannte Atmosphäre. Immer wieder boten sich schöne Blicke über den See – ein echtes Naherholungsgebiet mitten im Ruhrgebiet.
Von dort ging es weiter zu den Harpener Teichen. Kaum zu glauben, dass sie nur rund einen Kilometer Luftlinie vom Ruhrpark entfernt liegen. Versteckt und ruhig schmiegen sich die Teiche in eine überraschend idyllische Landschaft mit Schilf, kleinen Wegen und viel Grün. Hier wurde es spürbar ruhiger, und wir konnten die Natur in vollen Zügen genießen.
So verband diese Wanderung lebendige Wege am See mit stilleren Abschnitten an den Teichen. Eine gelungene Runde in netter Gemeinschaft, die wieder einmal gezeigt hat, wie reizvoll unsere Region direkt vor der Haustür ist.
Text: S.Clemens/ Fotos: S.Clemens, S. Kaup
Ländliches Dortmund-NSG Alte Körne, Lanstroper See und Kurler Busch
Eine SGV Sonntagswanderung im Februar wie aus dem Bilderbuch; die frostigen Temperaturen wurden durch strahlend blauen Himmel und viel Sonne gemildert. Das NSG Alte Körne, der Lanstroper See und der Kurler Busch boten eine abwechslungsreiche Mischung von dem, was Wandernde gerne sehen. In der Alten Körne mit der beeindruckenden Auenlandschaft erklärten zahlreiche Tafeln die heimische Flora und Fauna. Am Lanstroper See, einem idyllischen „Bergsenkungssee“ und Vogelparadies, ließ sich herrlich rasten. Das „Lanstroper Ei“, ein historischer Wasserturm und eines der bekanntesten Wahrzeichen im Dortmunder Nordosten, gilt als bedeutendes Denkmal der Industriegeschichte. Der Kurler Busch ist eines der größten zusammenhängenden Waldgebiete Dortmunds, wir streiften ihn nur, weil uns die Aussicht auf Kaffee und Kuchen im Roten Haus Mowwe lockte. Was für ein schöner Tag! Danke an Sabine, die uns auf ca. 11 km durch diese tolle Tour geleitet hat.
Text und Fotos: M.Artmann
Aufbruch von Bövinghausen in die Naturschutzgebiete Langeloh, Ölbachtal und Dellwinger Bachtal
Zu siebt starteten wir am 7. Februar 2026 von Bövinghausen zu unserer rund 14,3 km langen Wanderung mit etwa 189 Höhenmetern durch die Naturschutzgebiete Langeloh, Ölbachtal und Dellwinger Bachtal. Begleitet von Sonnenschein und für den Winter erstaunlich milden 12 Grad wurde uns schnell warm – die Jacken verschwanden zeitweise im Rucksack.
Erstaunlich, wie viel Grün sich im Drei-Städte-Eck von Dortmund, Bochum und Castrop-Rauxel entdecken lässt. Die Strecke führte uns über abwechslungsreiche Wege durch baumreiche Abschnitte, entlang kleiner Bachläufe und immer wieder über Brücken oder schmale Übergänge.
Zwischen dichten Gehölzen öffneten sich zwischendurch weite Ausblicke über die Landschaft, bevor es wieder in ruhigere Waldpassagen ging. Die Mischung aus Wasser, Wald und offenen Flächen machte die Tour besonders kurzweilig.
In der kleinen Gruppe blieb viel Zeit für Gespräche und gemeinsames Genießen der milden Winterstimmung – eine rundum gelungene Wanderung, die Lust auf die nächste gemeinsame Tour macht.
Fotos und Text: S. Clemens
Wo das Auf und Ab einfach Spaß macht - Panoramarunde bei Menden
Die Sonntagswandernden des SGV Höchsten waren am 25.01.26 auf einer knapp 13 Kilometer langen Rundtour mit rund 300 Höhenmetern unterwegs. Gestartet wurde im Mendener Ortsteil Schwitten am Friedhof, von wo es zunächst bergauf durch den Wald an der Großen Haar in Richtung Dahlsen und Noltenkopf ging – die ersten Kalorien waren damit schnell verdient.
Als wir den Wald hinter uns ließen, öffnete sich der Blick ins Ruhrtal und zum Haarstrang. Über uns spannte sich ein Himmel in allen erdenklichen Grautönen: mal hell, mal dunkel und manchmal versuchte sich ein Stück Blau durchzusetzen, schaffte es aber nicht ganz. Eigentlich schade – und gleichzeitig genau die richtige Kulisse für diese Winterwanderung. Auch die Fernsicht zeigte sich entsprechend leicht gedämpft.
Über Barge erreichten wir Werringsen mit seiner hübschen kleinen Fachwerkskapelle und wanderten anschließend weiter in Richtung Niederoesbern. Der Weg blieb dabei angenehm abwechslungsreich: ein ständiges Auf und Ab hielt uns in Bewegung, und einige steilere, matschige Abstiege erforderten erhöhte Konzentration.
Das Wetter spielte während der gesamten Tour mit: trocken, um die null Grad, dazu angenehm windstill. An einem besonders schönen Aussichtspunkt warteten gleich drei Bänke auf uns, die wir bei Pausenbrot und einem Gläschen Himbeerlikör ausführlich auf ihre Sitzqualität testeten.
Am Ende waren sich acht Wanderfrauen und ein Wandersmann einig: Es war ein rundum gelungener, aktiver Sonntag mit netten Gesprächen, frischer Luft und vielen schönen Landschaftseindrücken. Genau so darf das Wochenende ausklingen.
Text und Fotos: M.Artmann
Begrüßung des neuen Jahres
Zum Jahresauftakt führte uns Wanderführerin Ingrid auf eine kurze, aber stimmungsvolle Wanderung zur Hohensyburg im Dortmunder Süden, um dort das neue Wanderjahr in besonderer Umgebung willkommen zu heißen.
Die Hohensyburg ist dafür wie gemacht: Hoch über dem Ruhrtal gelegen, bietet sie weite Ausblicke – ein Ort, der zum Innehalten, Zurück- und Vorausblicken einlädt. Geschichte, Natur und Fernblick treffen hier aufeinander und erinnern daran, warum wir so gern vor unserer eigenen Haustür unterwegs sind. Genau der richtige Platz also, um das alte Jahr hinter sich zu lassen und mit frischer Wanderlust ins neue zu starten.
Ein gelungener Auftakt – und ein schöner Beweis dafür, dass man für besondere Momente nicht weit reisen muss.
Text und Fotos: M. Artmann
Alte Bauernschaften in Wetter-Grundschöttel
Die SGV-Abteilungen Höchsten und Aplerbeck machten sich zu einer gemeinschaftlichen Wanderung an einem Sonntag im Januar 2026 auf den Weg, um die alten Bauernschaften bei Wetter-Grundschöttel zu erkunden. Die rund 11 Kilometer lange Strecke mit etwa 200 Höhenmetern bot genau die richtige Mischung aus Bewegung, Naturgenuss und entspanntem Wandern. Heutzutage mutet die Landschaft um Grundschöttel, Schlebuscher Berg und Elbschebachtal sehr idyllisch an, war aber im 18. Jahrhundert eine Gegend, in der intensiv Bergbau betrieben wurde. Auf den Höhen wurden wir immer wieder mit wunderschönen Ausblicken belohnt. Gerade das Wechselspiel zwischen dichten Waldpassagen und weiten Panoramen machte diese Rundwanderung besonders abwechslungsreich.
Der Himmel zeigte sich wolkenlos und die Sonne begleitete uns den ganzen Tag. Besonders schön war der Kontrast: In den schattigen Passagen glitzerte noch Reif an den Wegrändern, während sich die offenen Abschnitte später fast frühlingshaft anfühlten.
Für ein kleines bisschen Abenteuer sorgten zwei Bachüberquerungen, die mit Konzentration, gegenseitiger Hilfe und einem Lächeln gemeistert wurden.
Unterwegs wurde viel gelacht und erzählt. Die Stimmung war von Anfang an gelöst und herzlich. Diese Wanderung zeigte einmal mehr, wie abwechslungsreich unsere heimische Landschaft ist – und wie schön es ist, sie gemeinsam zu erleben. Wer dabei war, nahm viele Eindrücke mit und die Lust auf mehr.
Text und Fotos: M. Artmann
Frische Luft statt Couch: Unterwegs im Schwerter Wald
Diese Mittwochstour vom 14.01.26 führte uns durch den Schwerter und Aplerbecker Wald und entlang des noch gefrorenen Gehrenbachteiches. Auch wenn sich die Sonne hinter Wolken versteckte, war die Stimmung bei den 13 Teilnehmer*innen von Anfang an hervorragend.
Auf der insgesamt 7,8 Kilometer langen Strecke erlebten wir den Wald in seiner puren, unverfälschten Form. Die milden Temperaturen machten das Wandern sehr angenehm, und der anfängliche Nieselregen verzog sich glücklicherweise nach kurzer Zeit. Ein echtes Highlight war die weite Sicht durch die kahlen Baumreihen; ohne das sommerliche Blätterdach kamen die schönen alten Bäume erst richtig zur Geltung. Im Auf und Ab der rund 130 Höhenmeter wurde die natürliche Stille immer wieder durch das fröhliche Lachen und die angeregten Gespräche unserer Gruppe belebt.
Diese Kombination aus klarer Januarluft, Bewegung und dem Austausch unter Gleichgesinnten war genau das Richtige, um für das neue Wanderjahr wieder in Schwung zu kommen. Am Ende kehrten wir mit frischer Energie zurück und ließen es uns bei der Einkehr im „Freischütz“ in gemütlicher Runde schmecken. Wer Lust hat, beim nächsten Mal Natur und Gemeinschaft in Einklang zu bringen, ist bei unseren Wanderungen jederzeit herzlich willkommen!
Text und Fotos: M. Artmann
Winterwanderung am Siepenkopf und an der Hasper Talsperre
Besser hätte man sich am 11.01.26 einen Wintertag kaum wünschen können: Frisch verschneite Wege, glitzernde Bäume, klare Luft und strahlender Sonnenschein begleiteten uns auf unserer rund 13 km langen Wanderung mit etwa 230 Höhenmetern rund um den Siepenkopf und die Hasper Talsperre. Die knackige Kälte sorgte für rote Wangen und echte Winterstimmung.
Mit insgesamt acht Teilnehmerinnen und Teilnehmern waren wir in entspannter Runde unterwegs und konnten die ruhige, fast märchenhafte Landschaft in vollen Zügen genießen. Immer wieder boten sich schöne Ausblicke, bei denen man die Berge kaum vermisste – denn auch unsere heimische Umgebung zeigt sich im Winter von einer beeindruckenden Seite.
Die Tour bot alles, was eine gelungene Winterwanderung ausmacht: Bewegung, Naturerlebnis und gute Gespräche. Ein Tag, der lange in Erinnerung bleibt und Lust auf die nächsten gemeinsamen Wanderungen macht. Wer beim nächsten Mal dabei ist, wird es sicher nicht bereuen.
Text: S. Clemens Fotos: S.Clemens, U. Wienand
Auch ein grauer Wandertag kann schön sein!
„Vom Nebel geküsst und trotzdem los!“ - so könnte man unsere Wanderung am 9.11.25 vom Wanderparkplatz Zurstraße zur Haspertalsperre wohl am besten beschreiben. Am Start empfing uns das volle Novemberprogramm: Grau, trüb, feucht - kurz gesagt, Wanderwetter für Hartgesottene. Doch wir trotzten dem Nebel, stapften munter los und wurden belohnt: kein Tropfen Regen! Sogar ein bisschen Sonne wagte sich kurz hervor - vermutlich aus Mitleid.
Die Strecke war ein echter Genuss: schmale Pfade, raschelndes Laub unter den Füßen, dazu die friedliche Haspertalsperre. Besonders schön: der Abschnitt entlang des Hasbacher Bachs, wo sich Weg und Wasserlauf gegenseitig zu übertrumpfen schienen, wer wohl die meisten Kurven hinbekommt. 15,8 Kilometer und 300 Höhenmeter später waren wir uns einig: Auch graue Tage können bunt sein – man muss nur loslaufen.
Text und Fotos: S. Clemens
🌲🥾Ein stilles Stück Sauerland-Panorama Höhenflug rund um den Hegenscheid
Auf den Höhen rund um den Segelflugplatz Hegenscheid zwischen Iserlohn und Altena ging der Blick am 2.11.25 bei klarer Sicht weit ins Sauerland. 9 muntere Wandernde des SGV Dortmund-Höchsten nutzten das perfekte Herbstwetter für eine schöne Tour von 13,7 km mit viel Sonnenschein. Zwischen stillen Waldpfaden und offenen Wiesen folgte der Weg dem sanften Auf und Ab der Landschaft. Immer wieder öffneten sich Panoramen, in denen Himmel und Hügel gefühlt ineinander übergingen – einfach herrlich.
Text und Fotos: M. Artmann
Zwischen Ruhrgeplätscher und Ruinenzauber im August 2025
Unsere neueste Wanderung führte uns vom Wanderparkplatz Isenberg auf eine abwechslungsreiche 15-km-Runde durch die Hattinger Hügel – mit rund 300 Höhenmetern, die wir unterwegs durchaus gespürt haben.
Nach einem gemütlichen Start ging es zunächst an die Ruhr: Zwei Kilometer flach, entspannt – und belebt! Zahlreiche Kanufahrer zogen an uns vorbei, teils elegant, teils mit wackeligen Balanceübungen, die uns ein Schmunzeln ins Gesicht zauberten.
Direkt danach wartete die Altstadt von Hattingen: schmale Gassen, Fachwerkcharme und die Erkenntnis, dass man hier eigentlich eine ganze Wanderung mit Schaufensterbummeln füllen könnte.
Dann hieß es: Rauf auf den Hansberg! Ein paar knackige Anstiege sorgten für rote Wangen und die eine oder andere Diskussion darüber, ob „Höhenmeter“ wirklich ein freundliches Wort ist.
Höhepunkt (im wahrsten Sinne) war die Ruine Isenburg. Weitläufig, geschichtsträchtig und mit Ausblicken, die selbst die Anstrengungen des Aufstiegs vergessen ließen. Hier verweilten wir, genossen die Aussicht und fragten uns, warum eigentlich alle Burgen immer oben liegen.
Am Ende kehrten wir müde, aber zufrieden zurück – mit dem festen Vorsatz: Das machen wir wieder!
Text und Fotos: S.Clemens
Sommerliche Hitze und schattige Wälder-Unterwegs im Gernebachtal
Am 29.06.25 wanderten 14 Wanderfreund*innen auf dem „Landstreifer Gernebachtal“ zwischen Ahsen und Oer-Erkenschwick im Naturpark Hohe Mark. Trotz hochsommerlicher Temperaturen verlief die Tour angenehm auf schattigen Wegen und bot abwechslungsreiche Naturerlebnisse. Der namensgebende Gernebach war ausgetrocknet, doch das Tal beeindruckte mit bewaldeten Hängen, hohen Farnen und lichtdurchfluteten Schneisen. Besonders reizvoll war der Wechsel zwischen dichtem Wald und offenen Flächen mit weiten Blicken über die Landschaft. Kleine Anstiege und schmale Pfade sorgten für Bewegung, ohne übermäßig zu fordern – genau richtig für eine sommerliche Halbtagswanderung. Nach einer erholsamen Rast im Schatten ging die Gruppe gut gelaunt den zweiten Teil der Strecke an. Am Ende hatten wir ca. 14 km geschafft und kehrten zufrieden zurück – mit dem Gefühl, auch bei Hitze einen besonderen Wandertag erlebt zu haben, der die Schönheit des Naturparks Hohe Mark zeigte.
Text: M. Artmann Fotos: R. Iserlohe, M. Artmann
Wanderfreizeit im Willinger Upland vom 15.05. - 18.05.25
Tag 1: Rundweg auf dem Ettelsberg mit Begehung des Skywalk (5,4 km, 140 hm)
Am ersten Tag unserer diesjährigen Wanderfreizeit in Willingen ließen wir es langsam angehen, fuhren mit der Kabinenbahn auf den Ettelsberg, wanderten auf einem bequemen Rundweg zum berühmten Skywalk, der mit seinen 664 m Länge zu den längsten Hängebrücken der Welt zählt. Wir sind gleich hin und zurück gelaufen, das leichte Schwanken hat nicht gestört und Höhenangst gab's auch nicht bei den Teilnehmerinnen. Was für ein grandioses Erlebnis, bei diesem Wetter konnte man weit in die Ferne schauen. Zum Abschluss fuhren wir noch auf den Hochheideturm, der weitere Ausblicke, bis in den Kellerwald und die Medebacher Bucht, ermöglichte. Ein herrlicher Nachmittag!
Tag 2: Von Willingen zur Graf-Stolberg-Hüte und über Diemelquelle retour (14 km, 270 hm)
Der zweite Tag unserer Wanderfreizeit führte uns von der Touristeninfo an den Erhebungen Musenberg, Hohe Pön, Aufm Knoll und Emmet vorbei. Unterwegs kamen wir zur berühmten Mühlenkopfschanze; darüber spannte sich der Skywalk, den wir am Tag zuvor begangen hatten und nun von unten sahen. Ui, was war das hoch! Durch einen schönen, schattigen Laubwald ging es allmählich bergauf; an der Schutzhütte Knoll mussten wir eine längere Pause einlegen, nicht, weil sich schon der Hunger meldete, sondern weil die Aussicht einfach grandios war. Einfach sitzen und staunen, auch dafür sollte man sich Zeit nehmen. An der Graf Stolberg Hütte gab's dann Upländer Buttermilch für alle. Über die Diemelquelle wanderten wir allmählich bergab ins Strycktal und liefen einen schmalen, idyllischen Pfad neben dem Flüsschen Itter. Sehr zufrieden kehrten die Teilnehmerinnen ins Hotel zurück und genossen den wohlverdienten Feierabend.
Tag 3: Tälerweg mit Niedersfelder Hochheide und „Goldener Pfad“ (15,1 km, 310 hm)
Heute wanderten wir vom Standort-Hotel aus durch das Hoppecketal auf die Niedersfelder Hochheide, ein landschaftliches Juwel. Der sog. "Goldene Pfand" ist ein Weg, der sich durch die Heide schlängelt und an verschiedenen Stationen Gelegenheit zu Achtsamkeitsübungen bietet. Leider pfiff heute ein kalter Wind und da wir vom langen Aufstieg etwas verschwitzt waren, wollten wir uns diesem nicht allzu sehr aussetzen. Es wurde also nicht lange meditiert, sondern lieber stramm marschiert. Ein besonderes Highlight war die Aussicht vom 840 m hohen Clemensberg. Ein idyllischer Weg führte wieder sanft hinab ins Hoppecketal und wir kamen erfüllt von den Erlebnissen des Tages im Hotel an, wo uns ein Sauerländer Schlemmerbüffet erwartete.
Tag 4: Besinnungsweg Schwalefeld - Von der Pilgerkirche um den Hegeberg zur Schwalenburg (4,5 km, 100 hm)
Am letzten Tag führte uns die Wanderlust auf eine kurze Runde über den Upländer Besinnungsweg bei Schwalefeld. Start war an der Pilgerkirche; diese bot im Kirchenraum verschiedene Stationen mit Gottesdienstelementen, wie Fürbitte, Danksagung, Segen, Vaterunser etc. Nach dieser wunderbaren Einstimmung wanderten wir stetig bergauf, um den Hegeberg herum zur Schwalenburg. Von der Burganlage aus dem frühen Mittelalter existieren nur noch die 3 Ringwälle, die von einem Förderkreis erhalten und gepflegt werden. Die naturnahen Wege und die herrlichen Ausblicke auf die Umgebung waren eine Wohltat für die Sinne. Diese recht kurze Tour bildete den gelungenen Abschluss von vier schönen Wandertagen.
Text und Fotos: M. Artmann
Naturschutzgebiet Uelzener Heide/Mühlhauser Mark
Am Mittwoch, den 21.05.25, führte uns diese Wanderung durch das idyllische Naturschutzgebiet Uelzener Heide und die angrenzende Mühlhauser Mark. Auf meist ebenen Wegen genossen wir die abwechslungsreiche offene Landschaft und die stillen Waldpfade entlang des Mühlbachs. Danach besichtigten wir die sehenswerte Lünerner Dorfkirche, deren Geschichte bis ins Mittelalter zurückreicht. Kirchenführer Uli Schmidt gab einen interessanten Rückblick auf die Historie des vergoldeten flämischen Schnitzaltars. Zum gemütlichen Abschluss kehren wir im Milchhof Mühlhausen ein, wo uns hausgemachte Spezialitäten in ländlicher Atmosphäre erwarteten.
Eine entspannte Tour mit Natur, Kultur und Genuss!
Text und Fotos: M. Artmann
Heimatwege im Frühling
Am 23. April 2025 waren wir unterwegs auf einem schönen Rundweg vor der Haustür, zwischen dem Freischütz im Schwerter Wald, der A1 und dem Dortmunder Sommerberg. Durch Wald und Feld ging’s auf größtenteils festen Wegen, wo sich ein herrlicher Panoramablick vom Krinkelweg aus über das weite Ruhrtal bis zu den ersten Höhen des Sauerlandes eröffnete.
Text und Fotos: WD. Sonnenburg
Wald und Wege im Münsterland
Sonntag, 27. April 2025: Vom Landgasthof zur Brücke, wo wir am Schluss auch einkehrten, erreichten wir auf kurze Distanz den lichten Hochwald um das mächtige Wasserschloss Westerwinkel bei Ascheberg im Münsterland. Auf naturnahen Pfaden und breiteren Forstwegen genossen wir den herrlich sonnigen Nachmittag. Offenkundig ist das Schloss inzwischen bewohnt und deshalb konnten wir es entgegen früheren Zeiten nur auf Distanz ansehen. Die schmiedeeisernen Tore und Schilder erklärten unmissverständlich, dass man seine Ruhe haben will - schade - aber auch verständlich. Trotzdem eine sehr reizvolle Wanderung, vorbei an Partien des Golfplatzes, weiten Wiesen und urigen Baumgestalten des weitläufigen Parkgeländes.
Text und Fotos: WD. Sonnenburg
Ein Ufo, eine Halde und ein historisches Gemäuer
Auf angenehmen, grünen, schattigen Wegen umkreisten wir am 30. April 2025 langsam aufwärts die kegelförmige bewaldete Halde Tockhausen bei Lünen. Auf der Höhe gab’s eine Enttäuschung, der Ausblick an zwei Stellen war nur auf Zehenspitzen möglich. Vom Colani-Ufo im LüntecPark ging es weiter auf grünem Weg an den Datteln - Hamm - Kanal, über den hier eine Rad- und Fußgängerbrücke hinüber zum Trianel - Kraftwerk führt. Über die eindrucksvolle Industriekulisse auf der anderen Kanalseite erreichten wir das Gelände des Wasserschlosses Wilbringen. Überraschend konnten wir durch die vorher nie gesehene, erhaltene und bewohnte Vorburg auf das Gelände des Reiterhofes gehen. Gut abgeschirmt ragte dahinter die Schlossruine, durch Efeu nur mühsam zu erkennen. Weiter wanderten wir durch den Wald und auf einem Feldweg hoch zu einem gepflegten Bildstock. An Gemüsefeldern vorbei erreichten wir bald den Ausgangspunkt.
Text und Fotos: WD. Sonnenburg
Wanderung im Naturschutzgebiet Aske und Stadtwald Gevelsberg – Idyllische Pfade, tolle Ausblicke und ein Blick in die Sterne
Mit drei motivierten Teilnehmern starteten wir am Sonntag, den 27.04.25 in Voerde (Ennepetal) zu einer abwechslungsreichen Tour durch das Naturschutzgebiet Aske und den Stadtwald Gevelsberg. Auf rund 14 Kilometern und 400 Höhenmetern erwarteten uns schmale, verwunschene Pfade, zwei spannende Bachquerungen und jede Menge Naturgenuss.
Gleich zu Beginn der Wanderung führte unser Weg an der Sternwarte Ennepetal vorbei – ein echtes Highlight! Freundlicherweise durften wir einen Blick durch das Teleskop werfen und konnten die Sonne samt kleiner Sonnenflecken beobachten. Die feinen Punkte auf der riesigen Lichtkugel waren ein faszinierendes Erlebnis, das uns noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Im weiteren Verlauf forderten uns einige steile und lange Anstiege, doch jeder Aufstieg wurde mit großartigen Ausblicken über Felder, Wälder und die ruhige Landschaft belohnt. Abseits großer Wege tauchten wir tief in die Stille der Natur ein und konnten die besondere Atmosphäre in vollen Zügen genießen.
Eine rundum gelungene Wanderung, die nicht nur unsere Beine, sondern auch unsere Sinne verwöhnt hat!
Text und Fotos: S.Clemens
Unterwegs in Schwerte-Kreienberg-Siedlung und Gehrenbach-Stausee
Wir erkundeten auf einer kleinen interessanten Wanderung die denkmalgeschützte Kreienberg - Siedlung in Schwerte. Ab 1920 wurde sie zeitgleich mit dem Eisenbahn-Ausbesserungswerk errichtet - 800 Wohnungen für 3.000 Beschäftigte und später erweitert. Den Zweiten Weltkrieg hat sie unbeschadet überstanden. Es entstanden Häuser mit Gärten zur Selbstversorgung nach dem Vorbild einer Gartenstadt.
Das Ausbesserungswerk ist heute Gewerbegebiet. An der langen Mauer ist seine Geschichte aufgemalt. Die idyllische Runde um den Stausee des Gehrenbaches, der das abfallende Gelände in Richtung Ruhr vor Hochwasser schützt, ist ein lohnender Spaziergang.
Text und Fotos: WD. Sonnenburg
Unterwegs im Ardeygebirge
Diese abwechslungsreiche Rundwanderung führte uns am 06.04.25 auf 13,4 km von Witten-Schnee durch das stille, naturbelassene Borbachtal mit seinen moosigen Buchenwäldern und plätschernden Bachläufen. Nach einem sanften Anstieg erreichten wir den Wartenberg, wo sich herrliche Ausblicke ins Ruhrtal boten. Weiter ging es zum Hohenstein und zum Berger Denkmal, traditionsreiche Orte der Naherholung mit Wildgehege, Lehrbienenstand und weitem Panoramablick.
Eine Genießer-Tour für alle, die Naturvielfalt und weite Ausblicke lieben.
Text und Fotos: M. Artmann
IONIC-HOUSE Hohenhof und Naturschutzgebiet Mastberg
Am Sonntag, den 06.04.25 war Treffpunkt beim IONIC-HOUSE HOHENHOF, einem von weltweit 150 herausragenden Villen und Wohnhäusern der Moderne. Vor einem Gang durch das Wohnhaus besichtigten wir den weitläufigen Garten mit verschiedenen Ebenen, der nach Restaurierung zu einem Ankerpunkt der IGA 2027 werden wird. Nach dem Grabmal von Karl Ernst Osthaus, dem Gründer des Folkwangmuseums, besichtigten wir das sehenswerte Wohnhaus.
Wir machten anschließend eine schöne Runde von 8 km über das frühlingshafte NSG Mastberg und wanderten von Holthausen an der Hühnenpforte am FFH Gebiet Milchenbach retour. Am Südabhang des Mastberges staunten wir über ein langes Weissdornband, das sich leuchtend weiss am Waldrand ergoß.
Text und Fotos: WD. Sonnenburg
Rund um Lössel mit 17 Wandernden
Das war am 02.04.25 ein 5-Sterne-Spaziergang für rüstige Senioren…nur 5 km, aber Panorama nach allen Seiten - einfach schön! Abwechslungsreiche Wege hoch über dem Lennetal schlängelten sich mit manchmal sehr wurzeligen schmalen Abschnitten am Steilhang entlang, wo stellenweise Trittsicherheit nützlich war.
Es war ein herrlicher Nachmittag bei bestem Wanderwetter.
Text und Fotos: WD. Sonnenburg
Unbekanntes Dortmund
Wir waren unterwegs auf einem abwechslungsreichen Rundweg, zuerst an der Trasse der Volmetalbahn, bis diese unter dem Herdecker Ortsteil Vaerstenberg für 1 km in einem Tunnel verschwand. Ein kurzer Abstecher führte uns mitten im Wald zu dem Gedenkstein für die 13 vorwiegend jungen Opfer des Hubschrauberabsturzes am 6.Juni 1996.
Die großenteils durch Wald führende Runde über Teile des Dortmunder Rundweges unterquerte zweimal die A45, wendete sich nach einem Gruppenfoto an der Viermärker Eiche am Rande der Bittermark abwärts zum Startpunkt an der Hagener Straße. Schlusspunkt war die gemeinsame Einkehr bei Nunzio in Kirchhörde.
Text und Fotos: WD Sonnenburg
Ein perfekter Wandertag im März – Freundschaftswanderung SGV Dortmund-Höchsten & SGV Dortmund-Aplerbeck
Strahlender Sonnenschein, frühlingshafte Temperaturen und eine bestens gelaunte Wandergruppe – unter diesen perfekten Bedingungen starteten am 9. März 2025 insgesamt 22 Wanderfreunde der SGV-Abteilungen Dortmund-Höchsten und Aplerbeck vom Wanderparkplatz Böllberg oberhalb von Wetter-Wengern.
Unsere Tour führte uns zunächst vom Böllberg hinab ins Tal, bevor es am Hödey entlang wieder bergauf ging. Über den Höstreichberg und den Brasberg boten sich fantastische Ausblicke auf die umliegenden Wälder und Täler. Die Strecke war abwechslungsreich – mal breite Forstwege, mal schmale Pfade, mal sanfte Anstiege, mal knackigere Höhenmeter. Doch mit guter Laune und tollen Gesprächen verging die Anstrengung wie im Flug.
Im historischen Dorfkern von Wengern lockte der Biergarten des Restaurants Leimkasten, doch für uns war nur eine kurze Rast drin – die nächste Etappe rief. Nach einem weiteren Anstieg erreichten wir den Pastoratberg, bevor es ins idyllische Elbschetal hinabging. Hier ließen wir uns Zeit, genossen das Plätschern der Elbsche und das fröhliche Vogelgezwitscher.
Nach 12,3 km und 320 Höhenmetern kehrten wir voller schöner Eindrücke zum Ausgangspunkt zurück. Sonne, Natur und eine großartige Wandergruppe – besser hätte dieser Tag nicht sein können. Danke an alle, die dabei waren – wir freuen uns schon auf die nächste Tour!
Text: M.Artmann Fotos: C.Grevelhörster, M.Penzel
Durch die schöne Waldemei zwischen Menden und Sümmern
Am Samstag, den 1. März fand diese sehr schöne Wanderung mit einer fröhlichen Frauengruppe vom SGV-Höchsten statt, ausgehend vom Parkplatz des Bürgerbads Leitmecke. Es ging durch die Waldemei zwischen Sümmern und Menden und um den Gaxberg herum. Besondere Highlights bietet die Gegend im Winter nicht, in erster Linie schnurgerade befestigte Wege durch den Wald, aber zu dieser Jahreszeit war das gar nicht schlecht. Man konnte laufen und dabei quatschen, ohne auf den Untergrund achten zu müssen. Die kleine Nebenstraße "Überm Gaxberg" bot allerdings wunderschöne Ausblicke über das Ruhrtal Richtung Fröndenberg. Frische Luft, Bewegung, ein bisschen Auf und Ab für den Kreislauf und nette Gespräche in angenehmer Begleitung...ein Samstag könnte kaum besser verlaufen.
Text: M. Artmann/ Fotos: H.Mohr, M.Artmann
Mittwochswanderung am Donnerstag wegen Reibekuchen-Tag
Diese Seniorenwanderung vom Roten Haus Mowwe am Ostfeld ist eine schöne flache Runde von 8 km zwischen Kurl, Fleier, Husen und Wasserkurl. Ein langes Wegstück führt am wasserreichen Körnebach vorbei und in einer Schleife im hochstämmigen Wald vor Wasserkurl entlang. Abwechselnd begleiten uns Feldflur und kleine Waldstücke, zum Schluss geht es durch den Kurier Busch zum „Reibekuchen Satt“ bei Mowwe. Ein Nachmittag der uns gefallen hat.
Text und Fotos: WD Sonnenburg
Unterwegs am Deusenberg
Am 16.02.25 begeben sich unsere Senioren auf eine schöne Runde auf Dortmunds Aussichtsberg aus Müll, der vielfältigen Zwecken dient! Vom Fredenbaum geht’s über den Kanal nach Deusen auf idyllischem Weg am Kreyenbach mit Kopfweiden. Weiter über die renaturierte Emscher an den Fuß der langen Treppe, wir halten uns links, gehen sanft ansteigend auf die Höhe und haben nach allen Seiten das Panorama. Zu unseren Füßen liegt das Industriedenkmal Kokerei Hansa, auf der Kuppe der große Solarpark und der Mountainbike-Parcour. Nach Norden geht der Blick auf die gigantischen IKEA-Hallen auf der Halde Ellinghausen, davor sieht man das riesige neue Rückhaltebecken und am Horizont bis zum Kraftwerk Datteln. Der Abstieg verlief über die lange Treppe und auf anderem Weg ging es dann retour.
Text und Fotos: WD Sonnenburg
Schlechtwetterrunde bei schönem Wetter
Am Mittwoch, den 12.02.25 begaben sich unsere Seniorinnen und Senioren auf eine schöne, 7,3 km lange Runde zwischen Wambeler Heide und Scharnhorst mit den Überlaufflächen West und Ost vor der Flughafenstraße. Diese Schlechtwetterrunde bei schönem Wetter war eine Überraschung für die meisten der 11 Mitwandernden, die diesen Teil Dortmunds nicht kannten. Feste gut gehbare Wege, die auch Feuchtigkeit nicht beeinträchtigt, machten die Tour zum gemütlichen Erlebnis.
Text und Fotos: WD. Sonnenburg
Bergbauhistorische Mittwochstour am 29.01.25
Wir starteten am LÜNTEC Technologiepark zu Füßen des Colani-Ufos auf dem Fördergerüst des Schachtes IV der Zeche Minister Achenbach und wanderten auf der Seilbahntrasse zum Schacht I/II. Die Seilbahn wurde 45 Jahre lang betrieben, bis es eine unterirdische Verbindung zwischen den Schächten gab. Außer Betrieb wurde sie im Krieg schwer beschädigt und abgerissen. Wegen etlicher Explosionen und Unglücke wurde die Zeche im Volksmund als Zeche „Ach und Krach“ bezeichnet. Am weiteren, nicht immer ebenen Weg zwischen Gärten, sahen wir die neobarocke Herz-Jesu-Kirche (leider verschlossen) und gleich nebenan die Wittekind-Schule aus der Frühzeit Brambauers sowie Bergbaurelikte wie die versunkene Lore. Am Wendepunkt sahen wir im Fundament eines Kühlturms den verwahrlosten Senkgarten. Beim Gang durch die Alte Kolonie konnten wir verschiedene, typische Architekturformen sehen, mit ihren immer seitlichen Eingängen. Ein bisschen Grün folgte, bevor uns die Wegverhältnisse zu Umwegen und einer Verkürzung nötigten.
Text und Fotos: WD. Sonnenburg
Kurze Sonntagsrunde um Schloss Cappenberg
Immer wieder eine schöne Runde um Cappenberg, diesmal die kurze Variante am 26.01.25. Start war links von der Schlosszufahrt über die Straße auf den Weg, der das ganze Kohuesholz der Länge nach durchschneidet und nicht weit von Mutter Stuff endet. Ganz soweit sind wir auf weitgehend festen Wegen nicht gewandert, fast immer begleitet von stehendem Wasser und angeschwollenen Bächen. Vorbei am Cappenberger Sportplatz ging’s in die Überwasserstraße und nach wenigen Metern in einen offiziellen Wanderweg zwischen Äckern und Wiesen. 500 m herausfordernde, um diese Jahreszeit sehr matschige Piste. Wieder am Rand Cappenbergs, verzichteten wir auf den letzten Waldpfad, der uns wohl wieder mit viel Tiefe beglückt hätte. Nächste Station an einem idyllischen Wegstück war das Denkmal des ehemaligen Schlossherrn Freiherr von und zum Stein, oberhalb des kleinen Weinbergs. Zum Schluss wanderten wir eine Runde über das sehenswerte Schlossgelände mit seinen Baumriesen. Ein Blick in die schöne Schlosskirche, vorbei an Schloss, Theater, Wasserturm und alter Kegelbahn und wir waren wieder an Startpunkt.
Text und Fotos: WD. Sonnenburg
Spannender Rundweg um Dortmund-Derne
Am Mittwoch, den 15.01.25 erlebten unsere Senioren eine interessante, neblige Runde durch die historische Müser-Siedlung, errichtet für die Kumpel der Zeche Gneisenau. Weiter ging’s über Wege zwischen Feld und Wald hinauf auf eine namenlose Halde an der A2. Auf schmalem Weg, einer Teilstrecke des Dortmunder Rundwegs, ging’s weiter über die A2 in den Südpark von Lünen mit Mammutbaum, der 1957 anlässlich der Geburt einer Tochter gepflanzt wurde. Am Feldrain und wieder unter der A2 durch wanderten wir auf einem langen Rad- und Wanderweg zurück zum Gneisenaupark, leider ohne Sicht auf die Umgebung. Eine interessante abwechslungsreiche Runde, die zur Wiederholung zu anderer Jahreszeit einlädt.
Text und Fotos: WD Sonnenburg
Winterzauber im Hasselbachtal
Unsere Winterwanderung (12 km) im Naturschutzgebiet Hasselbachtal war ein wahres Highlight – fast wie ein Ausflug in die Berge, nur dass wir uns tatsächlich im Flachland befanden.
Die Landschaft war von einer wohltuenden Stille erfüllt, die nur vom Knirschen des Schnees unter unseren Schuhen begleitet wurde. Rund 15 bis 20 Zentimeter lockerer, fluffiger Schnee bedeckten die Wege, und mit jedem Schritt fühlten wir uns mehr wie in einem Wintermärchen.
Als die Sonne durch die Wolken brach, glitzerte der Schnee und verwandelte die Umgebung in eine echte Postkartenidylle. Jeder Schritt fühlte sich wie ein kleines Abenteuer an.
Dieses Erlebnis hat uns gezeigt: Wenn man Glück hatte, muss man für echten Winterzauber nicht weit reisen!
Text und Fotos: S.Clemens
Schönes Dortmund- Vom Volksgarten Mengede durch das NSG Siesack
Es war kalt, die Sonne schien, die Truppe war klein und die Stimmung war gut, also geht’s los, an der Emscher entlang , am Ende des Weges schauen wir auf das freigegebene Teilstück des Emscherradweges am Überlaufbecken in Mengede.
Wir biegen ab Richtung in Richtung Gut Königsmühle und sind überrascht auf dem Gelände ein „Toilettenhäuschen mit Abzug“ zu sehen.
Die Autogeräusche verlieren sich im Hintergrund und wir hören leise das Schlagen der Windräder, während wir weiter durch das NSG Im Siesack wandern. Auf meine Bemerkung, dass ich hier sehr gerne wandere, weil es einfach so schön und idylisch ist, sagte eine Wanderkollegin: Ja, und das schönste ist, es gibt keine Höhenmeter. Recht hat sie.
Wir überqueren die Altmengeder Strasse und laufen parallel zum Dortmund-Ems-Kanal die Strasse Im Siesack entlang. Die Felder und Wiesen stehen unter Wasser und auch die Wege sind teilweise mit Pfützen übersät, aber es gibt immer eine Möglichkeit weiterzukommen. Wir biegen links ab und der Herrentheyer Bach begleitet uns, bis wir in den Volksgarten abbiegen, auf verschlungenen Pfaden wandern wir durch den Volksgarten, um dann kurz darauf wieder an dem Parkplatz zu sein.
Eine schöne Wanderung, die zu jeder Jahreszeit interessant ist.
Fotos und Text: S. Kaup
Am letzten Tag des Jahres nahmen Mitglieder des SGV Dortmund-Höchsten am 43. Sparkassen-Silvesterlauf Werl-Soest teil. Sie waren dort in bester Gesellschaft mit mehr als 7000 Teilnehmern aus verschiedensten Alters- und Leistungsgruppen. Kinder, durchtrainierte Langstreckenläufer, Wanderer und Walker zeigten ihr Können auf Strecken zwischen 5 km und 15 km. Tausende von Zuschauern säumten die Wege und feuerten die Teilnehmenden an. Der Erlös aus dem sportlichen Ereignis kommt sozialen Einrichtungen zugute.
Unsere Walkerinnen Susanne, Suse, Christiane und Gisela landeten in ihrer jeweiligen Altersklasse sogar unter den TOP 10. Sandra wanderte ihre 15 km in der beachtlichen Zeit von 2:39 h und Uwe schaffte den 15 km Lauf trotz lädiertem Knie in 1:26 h.
Wir sind sehr stolz auf unsere sportlichen Mitglieder und gratulieren herzlich.
Foto: U.Wienand Text: M. Artmann
Panoramawege und sauerländische Idylle
Die Mittwochswandernden hatten an diesem Tag, kurz vor Weihnachten, eine etwas längere Anfahrt. Würde sich der weite Weg lohnen?
Vom Wanderparkplatz Lohsiepen bei Iserlohn marschierten wir zunächst durch ein kleines Waldstück bergauf, oben angekommen bot sich ein herrlicher Ausblick in das Grüner Tal. Hinter der nächsten Kurve sahen wir in einem grandiosen Panorama Altena mit seiner schönen Burg zu unseren Füßen liegen. Und so ging es weiter, Lenneschleife, in der Ferne Wiblingwerde, Blick auf Nachrodt und ganz weit hinten die Nordhelle.
Der bequem zu gehende Weg führte uns ohne viel Auf und Ab immer am Hang entlang, rechts der Berg und links das Tal. Wir schauten und staunten und waren uns einig, dass diese einmalige Aussicht die Anfahrt allemal wert war.
Zum Abschluss kehrten wir im Freischütz in Schwerte ein und wärmten uns mit heißem Grünkohleintopf und Westfälischer Potthucke. Was für ein schöner Tag!
Text und Fotos: Margit Artmann
Natur-und Kulturlandschaft im NSG Lippeaue bei Lünen
Diese gemütliche kleine Runde führte die Mittwochswandernden am 20.11.2024 vom Alstedder Wald aus auf den westlichen Teil des Lüner Rundweges. Die Bäume trugen noch ihr buntes Herbstkleid, aber man ahnte schon, dass der nächste Sturm die Blätter wegfegen wird. Die Temperaturen gingen gegen Null und zum Abschluss des Tages wurden wir von wildem Schneetreiben überrascht. Gottseidank durften wir dies durch das Fenster des Gasthofes beobachten, in dem wir eingekehrt waren. Ganz im Sinne westfälisch-lippischer Tradition verzehrten wir dort einen Westfälischen Pickert.😋
Der Lüner Rundweg bietet neben dem entspannten Wandern durch die schöne Auenlandschaft der Lippe einige Erlebnisstationen, die auf die Besonderheiten des Naturschutzgebietes aufmerksam machten und viel Wissenswertes über die Renaturierung der Lippe bereithielten.
Text: M.Artmann Fotos: WD. Sonnenburg, M.Artmann